Über das Schreiben: Leidenschaft | Passion | Freewriting

Schreiben ist eine Leidenschaft. Es, der Gedanke, drückt sich in mir aus, schreibt sich selbst. Es ist nicht etwa so, dass ich immer weiß, was ich schreiben will. Es schreibt sich in mir selbst.

Diese Zeilen werden gerade im Freewriting-Modus geschrieben. Dabei geht es nur darum, dass man schreibt. Ohne zu denken. Damit meine ich, es wird einfach darauf losgeschrieben, in der Absicht, dass die Gedanken, ihren freien Lauf nehmen sollen. So wie dieser Text es gerade beweißt …

Jetzt fällt mir gerade nicht wirklich ein, was ich schreiben will, also schreibe ich genau das auf.

Es, das hier zu Papier gebrachte, könnte auch ganz anders werden. Es ist ein wenig wie Meditation … man schreibt. Immer wenn man das Gefühl hat, man wird von etwas aus der Bahn geworfen, beispielsweise kommt gerade Linda Rising rein und spricht über ihre Katzen. …

In diesem Fall wird man aus der Bahn geworfen und muss sich wieder neu orientieren. Ich wollte eigentlich über Leidenschaft schreiben. Was ist Leidenschaft — Ich habe im Wikipedia die folgende Definition gefunden:

Passion (from the Latin patior, meaning to suffer or to endure) is an emotion of feeling very strongly about a person. Passion is an intense emotion compelling feeling, enthusiasm, or desire for anything and often requiring action. Passion often applies to lively or eager interest in or admiration for a proposal, cause, or activity or love.

Aber ist das Leidenschaft? Was ist Leidenschaft für Euch? Wie drückt sich Eure Leidenschaft aus? Wo findet Ihr die Ursache für Eure Leidenschaft? Was ist es, dass Euch antreibt? Jetzt ist es wieder passiert, jetzt wollte ich etwas schreiben, was Sinn macht und schon war da ein Stopp, ein Anhalten. Anstatt einfach weiter drauflos zu schreiben, nicht wirklich wissend, was dabei passiert.

Wieso schreibe ich das auf und will es dann auch so auf dem Blog veröffentlichen? Weil ich zeigen will, wie eine Freewriting Session aussehen kann.

Wir haben jetzt genau 10 Minuten geschrieben: Willem van den Enden und ich sitzen hier an einem Frühstückstisch beim Retrospektive Facilitator Gathering in Bath, UK.

Wir müsssen noch 4:30 Sekunden schreiben. Das ist die Aufgabe, einfach mal etwas produzieren und dabei versuchen, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Mittlerweile sind wir umrahmt am Tisch von Leuten, die frühstücken und gerade kommt Ari rein, der mit einer Müslischale bewaffnet … Ich schweife ab.

Es ging um das Schreiben. Wie Leidenschaft beschaffen ist? Diese Frage werde ich wohl heute Morgen nicht beantworten, aber das macht auch nichts, denn es geht um das Schreiben, nicht um das Produzieren von Texten, die extrem sinnvoll sind. Aber aber es geht darum, mit dem Fluss des Schreibens seine Gedanken zu leeren und langsam aber sicher zum Kern der Sache vorzudringen. Ein Frühstücksraum, ist dafür aber definitely nicht der richtige Moment, jedenfalls zeigt sich das gerade. Aber es ist wiederum auch lustig, einfach weiterzuschreiben. Während Linda uns darüber ausfragt, was wir gestern Abend gemacht hat. So jetzt ist gut!

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s