Über das Schreiben | Leidenschaft

Auf dem Retrospective facilitator gathering, hier in Bath, UK – hatte ich plötzlich Lust eine Open-Space Session über das Schreiben zu leiten. Ich hatte Lust dazu, anderen dabei zu helfen, herauszufinden, über was sie schreiben wollen und wie sie schreiben wollen.

Was mir selbst dabei klar geworden ist: Man muss seine eigene Antriebsfeder finden. Was entzündet die Leidenschaft in einem. Schreiben eines Buches geht nur mit Ausdauer. Diese Ausdauer wird man nur entwickeln, wenn es eine Leidenschaft für die Sache gibt. Überspitzt, wenn man für die Sache brennt.

Was ist es aber, dass die Leidenschaft entzündet? Sind es Überzeugungen, Gefühle, oder ist es irgend etwas anderes. Bei Tom Peters sieht man es ist der Ärger. Der Ärger über die Zustände.

Meine Antriebsfeder ist ebenfalls emotional. Ich ärgere mich auch, und schreiben sicherlich auch ein Ausdruck, diese Wut zu kanalisieren. Es gibt aber noch eine andere Triebfeder — der Wunsch, etwas beizutragen. Die Verhältnisse aufzudecken und die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Ich habe ziemlich lange gebraucht, um mein erstes Buch zu schreiben. Vier Jahre, vier Anläufe. Letztendlich ging es nur, weil ich für mich herausgefunden hatte, was mich antreibt, warum ich dieses Buch schreiben will. Es war die Unzufriedenheit mit dem Status Quo in Organisationen. Das ist immer noch eine wichtige Motivation für mich.

Leidenschaft für eine Sache entwickeln, dass ist es, was wir zurückbringen müssen in unseren Alltag. Jetzt, Morgen und in Zukunft.

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